Methoden zur Erstellung von Obertonklangstrukturen
Bei meinen Versuchen handelt es sich um eine Zusammenstellung
von Vielfachen einer
Grundfrequenz.

u.s.w.
Die Ausgangsfrequenz ist 65 Hertz, damit die
Vielfachen deutlich erkennbar sind.
Als Dauer wird hier 10000 msec zugrunde gelegt.
Zur Vereinfachung nehme ich zwei Formen der Dynamik
im Hauptverstärkungsregler.
A der dynamische
Verlauf bleibt statisch auf gleichem Level
B der dynamische
Verlauf folgt dem einer Triangel-Welle.
Innerhalb dieses gesamtdynamischen Verlaufes
kann jeder Oberton außerdem eine eigene Hüllkurve haben, wird
damit mehr oder weniger hörbar und bestimmt somit das Klangfarben
-oder Resonzverhalten des Gesamtklanges.
Für meine "Kompositionen" im Sinne von Zusammenstellungen
habe ich mich auf
10 Hüllkurventypen beschränkt.
Beginnen wir mit dem Spiel der Grundtonoktaven.
I zunächst bleiben
es Kombinationen mit statischer Schichtungen, alle Einzeltöne (Sinuskurven)
haben den Hüllkurventyp 1 zugewiesen bekommen. Die Einzelvolumen wären
beliebig veränderbar.
Hörbeispiel: mp3
1
2
4
8
Grundton Okt1
Okt2 Okt3
1) x
x
-- --
2) x
x
x
--
3) x
x
x
x
4) x
--
x --
5) x
--
-- x
6) --
x
x --
7) --
x
--
x
8) --
x
x
x
9) --
--
x
x
10) --
--
-- x
Zu allen 10 Varianten kann jeweils Okt4
oder Okt5 einzeln bzw. zusammen hinzugefügt werden.
So erhalten wir 44 Kombinatioen innerhalb der
unterscheidbaren Oktaven im Hertzbereich
55 - 1610 (32 * 55)
II dann in belebten Schichtungen:
in jeder der 44 Kombinationen
können die Einzelobertöne mit charakteristischen Hüllkurven
versehen werden.
Hier ist ein Hörbeispiel
mp3 von dynamisch bewegten Teiltönen innerhalb der Reihe
Grundton Okt1 -Okt2 - Okt3 und Okt4 (16-fach)
III Nehmen wir nun als
Haupthüllkurve die Triangel-Welle, so werden die Einzelverläufe,
besonders deren Höhepunkte dem generellen dynamischen Verlauf unterworfen.
Es lohnt also nicht, den Einzelhüllkurven
zu Beginn und zum Schlu§ des Gesamtverlaufes hohe Werte zu geben.
Sie werden kaum zur Geltung komen.
Umgekehrt verhält es sich, wenn die Gesamtlautstärke
einer konvertierten Triangel-Welle folgt,
wenn also der Beginn sehr laut ist, die
Mitte stark abgedämpft und der Schluss wieder laut ist.
Aber diese Hüllkurve bringt andere Probleme
mit sich, deshalb beschränken wir uns zunächst auf die obengenannten
Grundformen.
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