Einzelanalyse "Gnom" von  Tomita

Teil A  Takt 1-19
Teil B  Takt20-28
Teil C  Takt 38-46
Takt D Takt 72-93

Das Motiv in Teil A ist sehr einfach dargestellt.
Tomita benutzt dumpfe und pfeifende Töne, die noch mehrere Töne ? danach lange nachhallen. Auch wechselt er schnell in andere Tonlagen.?
Im allgemeinen gehen seine schnellen Töne?  ins Unendliche.
Er benutzt im Teil A eine Tonausgleichswelle.
Anders dagegen ist sein Teil B.
Hier benutzt er Sweep-Klänge, die im fortlaufenden Stück weitergeführt werden. Dieser Teil kommt ohne jegliche Klangveränderungen aus.
Meiner Meinung nach hört sich Teil B "schwammig" an.
In Teil C benutzt Tomita zum ersten  Mal die sogenannten Gleittöne. (glissandi, portamenti,)
Beim Spielen mehrerer Töne aufwärts bzw. abwärts stellt man ja eine Tonleiter dar.
Die Gleittöne aber benutzt man, um nur die Grenztöne hoher bzw. tiefer Töne zu spielen.
Tomita benutzt in Teil C ein starkes Vibrato und Tremoloklänge.
Am Ende werden die Klänge  in Vokale aufgelöst.
Man kann sagen, daß Teil C aus anhaltenden, "space-igen" Tönen besteht, die ins Unendliche gehen.
Der 4. Teil D ist wohl der interessanteste aufgrund der Triller, die er ja auch mitverwerten muß!
Tomita stellt hier in langen dunklen Wellenbewegungen dar, wobei sich die letzte Bewegung im Raum verliert.
Auch kann kann man in diesem Teil zum ersten Mal einen Klang deutlich definieren, nämlich es hört sich an einigen Stellen wie ein Hubschrauber an.
Er benutzt also einen Hubschrauber-Effekt.