Die acht Schülerinnen und Schüler, die an dem Projekt teilnehmen, gehören zum Musikkurs der Jahrgangsstufe 13 , 1998/99 .
Die 4 Jungen haben Internet-Erfahrung und einen eigenen Computer mit Netzanschluß zu Hause.
Von den 4 Mädchen haben alle
Computer-Erfahrung aus dem vorangegangenen Kurs, zwei haben aber eine emotional
etwas negative Einstellung zu dem Projekt.
Zwei Mädchen und zwei Jungen
spielen Klavier.
Im Musikraum selbst gibt es drei
Computer mit Internet-Anschluß.
Ein Computer kann über ein
LCD Display auf die Leinwand projiziert werden.
Auf allen drei Computern lagert das Material ,offline mit mehr Tonmaterial, und auch auf dem entfernten WebServer .
Die gesamten Musikbeispiele liegen auf einer zusamengefaßten Audio CD und einem CD-ROM mit den wichtigsten Audio- Beispielen und dem übrigen Material.
Auf zwei Macintosh Computern, midifähig, kann mit dem Hypercard Stack gearbeitet werden, der das gesamte Audio-Material und das Unterrichtsmaterial enthält und netzwerkunabhänigig ähnliche, im ganzen flexiblere Arbeitsweisen ermöglicht
So ergibt es folgende
Arbeitssituation.
1) Allgemeine Einweisung
und teilweise Gruppenunterricht am Display.
Audio-Beispiel vom HiFi Gerät.
2) Einzeluntersuchungen
im Musikraum.
a) zwei Schüler
an Macintosh-Computern . Hypercard
b) zwei Schüler
an PC Pentium (mit sound -Karte) / Team
c) zwei Schüler
an PC nur Texte, aber auch (WWW) /Team
d) zwei Schüler
Arbeit an Notenmaterial und ausgedrucktem Material
3) Einzeluntersuchungen,
zeitgleich in verschiedenen Räumen
Die Einzelplätze
werden jetzt auf Musikraum und Computerraum verteilt.
Von dort muß
via Internet auf das U- Material zugegriffen werden. Alle
Plätze sind
mit e-mail zu erreichen und können e-mail versenden.
Sinnvoller Weise
werden die keyboard-Spieler im Musikraum bleiben.
Der Lehrer steht via e-mail für Fragen zur Verfügung, und steuert ein wenig die Aufgabenstellungen (auch via e-mail). So liegen von allen Erabeitungen schriftliche Protokolle vor. Ebenfalls von der Interkommunikation Lehrer - Schüler, die dann diskutiert und kritisiert werden kann.
4) Weiterarbeit zu
verschieden Zeiten in verschiedenen Räumen.
Nach zeitlicher
Absprache steht der Lehrer zur Verfügung für die
eigenständige
Weiterarbeit.
Das gibt die
Möglichkeit den Klavierspielern zu Hause Antworten praktisch
ausprobieren
zu lassen oder den Schülern die günstigste Arbeitssituation
finden zu lassen.
Dieses ist das eigentliche Pilotprojekt,
a) um zu erproben,
wie weit ein virtueller Unterricht, eingebettet in den
Schulunterricht
eine Entlastung für Schüler und Lehrer ist.
b) um herauszufinden,
inwieweit es eine Vorbereitung für das Studium ist,
wo die
herkömmliche Rolle des sich kümmernden Professors immer
weniger
vorhanden ist.
c) um zu erfahren,
wie die Schüler mit diesen neuen Lernangeboten umgehen
können
und wollen
d) um zu lernen,
welche neue Rolle die Schule in einem neuen Lernumfeld
einnehmen
kann und soll.