Didaktische Begründung

Ausgangspunkt war vor einem Jahr das erste Projekt über das Thema "Klassik", bei dem die Mögkichkeiten ausgelotet werden sollten, das Internet als Informationsquelle einzusetzen.

Der Gedanke des virtuellen Unterrichts wird ja vielerorts auch auf politischer Ebene diskutiert. Immer mehr Schüler, weniger Lehrer, weniger Mittel.

Unser Vorbild war die Universität Osnabrück, die im Wintersemester 1996/97 ein virtuelles Musikseminar durchgeführt und darüber einen Erfahrungsbericht vom 17.9.97 zur Verfügung gestellt hat.

Animiert ,selbst ein solches Projekt anzugehen wurde ich durch die Information über ein Vorlesungsseminar von Professor Jerrentrup in der musikpädagogischen Abteilung der Universität Wuppertal: Vom Tonband zum Internet: technisch mediale Unterrichtsformen: konkrete Modelle und zukünftige Perspektiven.

Das jetzige Pilotprojekt innerhalb der netdays bezieht sich auf Erfahrungen, die in der Universität in Oxford gemacht wurden.

Dort gab es 1997 ein "virtual seminar for teaching literature project" innerhalb des "centre of humanities computing" (Stuart Lee)

Diese Methoden, Ergebnisse und Diskussion fanden ihren Niederschlag in einer Arbeit von Jennifer Annette Haigh, University College London, September 1997

"Electronic publishing and issues of information access, preservation, and copyright: a case study of the Virtual Seminars for Teaching Literature Projekt"

Daraus von mir übersetzte Auszüge:

Grundsatz:
Es geht nicht darum, Unterricht zu ersetzen, sondern bestehenden Unterricht zu ergänzen und die Lehrer und Studenten mit frei zugänglichem Material zu versorgen.

zum Einsatz in Lerngruppen.
1) Hinweise zu erweitertem Lesen
2)Hilfsmittel im Unterricht
3) Lernmittel zur (zeitlich unabhängigen ,Erg.) Weiterbearbeitung
4) Einsatz für individuelle Gruppen

Definition:
Der virtuelle Unterricht ist ein Versuch, die besten Aspekte des traditionellen Unterrichts zu erhalten und das Potential zu nutzen, das durch die neuen Median und deren Möglichkeiten angeboten werden.