Als ich durch Moskau spazierte, dachte ich an Gribojedows Worte ("alle Moskauer tragen einen besonderen Stempel", was zumindest für die einfachen Leute zutrifft. Solche zudringlichen Bettler und Beutelschneider hat die Welt nicht hervorgebracht. Dabei haben mich ein gewisses seltsames Gebaren, eine Zappeligkeit besonders verwundert.
Überhaupt hat Moskau mich in eine andere Welt versetzt in die Welt der Vergangenheit (eine zwar schmutzige, aber dennoch - ich weiß nicht weshalb - mich angenehm berührende Welt) - und auf mich einen sehr angenehmen Eindruck gemacht.
Wissen Sie, ich war Kosmopolit, und jetzt erlebe ich so etwas wie eine neue Geburt. Alles Russische wird mir vertraut, und es vürde mich verdrießen, wenn man mit Rußland gegenwärtig ohne viel Federlesen amspringen dürfte. Ich fange geradezu an, es zu lieben. Ach, ich vergaß noch: in der Rüstkammer befindet sich eine .riesengroße Karosse des Zaren Alexej Michailowitsch, die im Ausland angefertigt worden ist. Im Inneren ist auf dem eingebauten Sitz noch ein Sessel (eine Art porte-chaise) anrebracht. Als ich hineinschaute, stellte ich mir die Gestalt des Zaren Alexej Michailowitsch vor, wie er den in die Ukraine entsandten Heerführern seine Befehle erteilt.