Walther stellt sich bei Pogner vor:

Hier eben bin ich am rechten Ort
Gesteh`ich`s frei, vom Lande fort
was mich nach Nürnberg trieb,
war nur zur Kunst  die Lieb.
Vergaß ich`s gestern Euch zu sagen,
heut muß ich`s laut zu künden wagen:
ein Meistersinger möcht`ich sein.

             sein erster Liedvortrag:  (erste Probe vor den Meistern)

Aus den letzten Phrasen des Liedes , die das Motiv weiterspinnen, formt Wagner einen Ausklang, zu dem Sachs-wohlgefällig- und Bckmesser -boshaft- ihre Anmerkungen machen. Nach der Schul befragt, in der er das Singen sozusagen praktisch, erlernt habe, antwortet Walther mi einer zweiten Stroph seines Liedes. Walther setzt  eine ausführliche Erklärung an die Stelle einer einfachen Antwort auf die Frage, ob er bereit sei, ein Meisterlied zu singen.Aus seinem immer schwungvoller werdenden Gesang formt sich beinahe eine "Arie".