2.BAR
1.Stollen
Abendlich glühend in himmlischer Pracht
verschied der Tag, wie ich dort lag;
aus ihren Augen Wonne zu saugen,
Verlangen einz´ger Macht in mir nur wacht´.
2.Stollen
Nächtlich umdämmert der Blick mir sich bricht!
Wie weit so nah´beschienen da
zwei lichte Sterne aus der Ferne
durch schlanker Zweige Licht hehr mein Gesicht.
Abgesang
Lieblich ein Quell auf stiller Höhe mir dort rauscht;
jetzt schwellt er an sein hold Getön´,
so stark und süß ich´s nie erlauscht
leuchtend und hell,
wie strahlten die Sterne da schön;
zu Tanz und Reigen in Laub und Zweigen
der gold`nen sammeln sich mehr
statt Frucht und Sternenheer
im Lorbeerbaum.