Joseph Haydn I Wolfgang a. Mozart I Ludwig v. Beethoven
gesellschaftl Aspekte
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Revolutionär, ohne es bewußt zu erkennen. Ursprung: ländliches Leben, Diener eines autokratischen Systems, lehnte sich aber nie bewußt gegen diese Stellung auf. Englandbesuch: Synthese von Protest und Billigung. Seine Leidenschaften waren wichtig, doch nicht das Ein und Alles seiner Existenz. Er modifizierte den herkömm- lichen Katholizismus im Lichte eines rationalen Humanismus. Er hat niemals wissentlich mit dem Katholizismus gebrochen. Die Aufeinanderfolge von Ordnung und Chaos zählten zur gesellschaftlichen Evolu- tion, in der das Individuum seine Rolle fand. Die Natur galt als Hintergrund des menschlichen Lebens. |
Wie Haydn aristokratisch erzogen, doch stärker die Elemente des Protestes in seinem Wesen ausgeprägt. Von frühester Jugend an Städter und Kosmopolit. Er glaubte fest an die Aristokratie des Geistes. Ihm war aber klar, daß die Wirklichkeit von dem Ideal weit entfernt war. Er besaß den Glauben an die Humanität. Das Klavierkonzert ist dafür allegorisch: Trennung von Individuum und Gesellschaft. Er versucht, die Entwicklung einer neuen Ordnung. Mozart verband die Religion gedanklich mit dem Triumph des Lichtes. Er sah den Tod als den großen Zusammenhang, in den der Mensch gestellt ist. Mozart verzichtete auf die Natur zugunsten des Menschen. |
Musik als moralische und ethische Kraft. Er wollte eine neue Welt erbauen und faßte seine Musik in diesem Sinne als Mittel zum Zweck auf. Er wollte die modische Gesellschaft nach seinen Vorstellungen umformen. Glaube an die Kultur, Übernahme musikalischer Traditionen. Er war gegen gesellschaftliche Etikette, doch gefiel die Wildheit seinem Publikum. International berühmt, viele Verleger, daher frei ,seiner Bestimmung zu leben. Taubheit als Symbol für seine Absonderung von der Welt, physisch und psychisch. Natur, verstanden als Zufluchtsort vor den Menschen. Tiefe Gläubigkeit: "Gottes Reich in uns selber tragen." |
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ab 1770 Aufnahme der Impulse vom "Sturm und Drang". Langsame Sätze im Àffetuoso-Stil` Ch.Ph.E. Bachs prekäre Unsicherheit, "witzig" Erwartungen und Schemen werden durchbrochen. Appolinisches Gleichgewicht, das zum Ideal der Klassik wurde. Christentum + Aufklärung, daß das Medium der Erlösung die Gottwerdung des Menschen und nicht die Menschwerdung Gottes sei. Mischung aus bäuerlichem Gradsinn, feudaler Galanterie und freimaurerischer Moralität der Mittelklasse.
alle reifen Haydn-Sätze sind Durchführungen, die mit der Exposition beginnen, denn das zweite Thema ist nur die Weieterentwicklung des ersten. Seine großen lyrischern Melodien sind nie dramatisch, dafür mit harmonisachen und rhythmischen Überraschungen. Hadyn stutzte die freie vokale Phrase des italienischen Madrigals und der Oper des 16.Jh. in seinen strahlenden,glanzvollen Perioden zu sy<mmetzrtsichen, diatonischen instrumentalen Phrasen. |
sikalischer Stil .
Mozart war im Eigentlichen Opernkomponist. Vorbilder für Sonatenkompositionen JSchobert und J.Chr.Bach. Ausgleich zwischen Lyrik und Dramatik Zusammenspiel Charakter-Motiv. Er verband italien. Lieblichkeit mit höfischer Anmut. Er empfand von Natur aus lyrisch und konnte von da aus Themen eindeutig kontrastieren. Ausgleich von Freude und Schmerz dramatische Musik ohne Rhetorik Instrumentalmusik ist Quasi -opernhaft. Das Requiem enthält alle Elemente von Mozarts maurerischenm Stil. Eines ist noch der bachsche Kontrapunkt. Mozarts Kunst beruht auf Zustimmung, Toleranz und Verständnis. Er ist vehement,doch selbst in der improvisatorischen Fantasie klassisch disazipliniert. Mozarts Kontrapunkt ist von der Oper bestimmt
Die Sinfonie
Der Sonatenbegriff word davon beeinflußt, daß er Zeit seines Lebens als Opern -u Vokalkomponist dachte. Die Violinsonaten waren echte Duos. Die unregelmäßige Länge seijner Phrasen und konbtrastierende Dynamik sind stets mit der Artikula- tion der Melodie verknüpft. Das Klavierkonzert: Ver- schmelzung von Opern- technik und Sonate. Es entstehen zwei sich ergänzende Expositionen mit 4,5 oder gar 6 Themen, neue Technik des Orchestersatzes, wobei alle Stimmen ,Themen od harmon.Melodiefugaroationen durchsichtig bleiben Sonate - dyn. Prinzip Variation -stat.Prinzip Ropndo - Zwitter,dazwischen
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der erste, der die Originalität des schöpferischen Künstlers für einen Vorzug hielt. Oberste Autorität: das Ich Das Klavier wird zunehmend als dynamisches und nicht melodisch behandelt. Seine Kunst besiegt das Chaos(der Welt), indem sie ihm ihre eigene Ordnung aufzwang.. Die Dinge sind nicht das, was sie scheinen. Erhabenes kann absurd, Absurdes finster, das Einfache kann mysteriös sein, das Mystische erleuchtend werden. Spätwerke(op96) Bedeutung der Triller: irdische Liebe ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur himmlischen Liebe op 111: Ausgleich zwisachen fugaler Einheit und Sonatenkonflikt plus melodischen Wachstums. Mit der Wiedergeburt des Gesanges entwand sich Beethoven dem Griff des Metrums. Über die Sonate zur Oper Über die Oper zur religösen Polyphonie, darüber zur Liedweise als Selbstzweck, darüber zur Quelle aller Melodien: zum ungeteilten Bewußtsein des Menschen
Beethoven zerbrach die Sonatenform mit seiner Leidenschaftlichkeit op13: Einsatz einer Introduktion op 27 Umformung der klass. Gußformen"Präludium","Interludium", Sonata", Die 3.Symphonie ist geplant als Konflikt un dLösung von Motiven und Tonalitäten. Die 5.Symphonie gibt den Vorgang des Werdens in der Musik wieder. In der Form spiegelt sich der Evolutionsprozeß des Lebens 6.Symphonie"Zweckstudie in Unschuld", unternommen von einem hochentwickelten Bewußtsein /.Symphonie einer der ereschreckendsten Stürme,besessen-dämon Rhythmus wilde Übergänge, physische Wucht des Orchesters |