musikübergreifende Begriffe
Idealismus
Impressionismus
Realismus
präraffaelitisch
Wort- Ton -Verfahren
Programmusik
Tonmalerei
Rezitativ
deklamatorisch
Tonsysteme
Kirchentonarten (engl)
Pentatonik
(engl)
Ganztonreihen
Melodik
fernöstliche Idiome
Harmonie -Behandlung
Parallelakkordik
Funktionsharmonik
Klangflächen
Klangfarbenexperimente
Bitonalität (engl)
Formale Kompositionsprinzipe
Sonatenhauptsatzform
rationale Verarbeitung
stilistische Hetereogenität
sparsame Linienführung
Leitmotiv
ostinat
sonstige Fachwörter
Parsifal
aesthetische Maximen
javanisches Gamelang-Orchester
Partitur
praeraffaelitisch
metaphysisch
Partitur : (ital.: partitura;
frz.: partition [ d'orchestre]; engl.: score)
ist eine notenschriftliche Aufzeichnung mehrstimmiger Musik, in der die
einzelnen Stimmen so übereinander angeordnet und mit senkrecht durchlaufenden
oder unterbrochenen Taktstrichen verbunden sind, dass der Verlauf der Einzelstimmen,
ihre Koordination und die Zusammenklänge abgelesen werden können.
Die Partitur dient in erster Linie der Niederschrift der Komposition durch
den Komponisten, in zweiter Linie dem Studium und der Aufführung.
Kirchentonarten: (lat.: modi, toni,
tropi)
auch Kirchentöne genannt, bilden das tonale Ordnungsprinzip, die Art
der Tonalität der Musik vom frühen Mittelalter bis ins 16. Jh.,
mit unmittelbaren Nachwirkungen bis ins 17. und 18. Jh.
Pentatonik: ( fünfstufige Tonreihe)
gehört fraglos sehr alten Kulturgeschichten an. Vielfach scheint sie
den Beginn klar ausgeprägter Tonordnung ( der späteren Leiterbildung)
dazustellen, beruhend auf einer Quint-Quart-Kette, z.B. c-g-d-a-e, die
über dem fünften Ton nicht hinausgeht, Halbtonbildung also vermeident
( anhemitonische Pentatonik).
Ganztonreihen:
auch Ganztonleiter genannt, ist Debussiy's Tonsystem. Es hat keinen Grundton
und keine Leittonbeziehungen, z.B. d-e-fis-gis-ais-c . Sie bekommt
damit einen schwebenden und egalen Charakter.
präraffaelitischen Kantate :
Sonatenhauptsatzform:
auch Sonatenform oder Sonatensatzform genannt,ist eine Bezeichnung der
musikalischen Formenlehre für den formalen Verlauf eines einzelnen,
meist des ersten Satzes im Sonaten-Satzzyklus der Solosonate, des Quartetts,
der Symphonie, des Instrumentalkonzerts usw.
Heterogenität:
Verschiedenartikeit, Eigenständigkeit der einzelnen Stimmen
metaphysisch:
rezitativisch: (ital. recitativo,
von ital. recitare, vortragen, aufführen) sub. Rezitativ;
heißt der nach 1600 in Italien entstandene
Typus des solistischen, instrumental begleitenden Sprechgesangs, der die
gesprochene Rede musikalisch-deklamatorisch zu verwirklichen sucht.
deklamatorisch: (von lat. declamare,
laut reden, vortragen)
sub. Deklamation; im allgemeinen in der lateinischen Antike wie auch im
Humanismus die Redeübung, dann der Vortrag einer Rede überhaupt,
seit dem 18. Jh. auch die Vortragsweise.