Zeittafel
1895
Geboren am 10. Juli in München
1898
Die Schwester Maria (Mia) wird geboren
1900
Lernt Klavier spielen: Erste musikalische Aufzeichnungen auf der Schiefertafel
1904
Größere und kleinere Musikstücke für das eigene Puppentheater
und Gedichte
1912 - 1914 Studium
an der Akademie der Tonkunst in München
1914
Weiterstudium bei Hermann Zucher
1916
Kapellmeister in den Münchner Kammerspielen
1917
Zum Kriegsdienst im Ersten Bayerischen Feldartilleric-Regiment. An der
Ostfront verschüttet
1918
Als Kapellmeister zu Wilhelm Furtwängler an das Nationaitheater Mannheim
und an das
Großherzogliche Hoftheater Darmstadt
192O-1925 Verheiratet
mit Alice Solscher
1920
Studiert bei Heinrich Kaminski in Riedloberbayern
1921
Geburt der Tochter Godela
1923
Orff lernt Dorothee Günther kennen
1924
Gründung der Günther-Schule in München
1925
Uraufführung des Orpheus, der freien Nachgestaltung des "L'Orfeo"
von Claudio Monteverdi
1930
"Entrata" nach William Byrd in Königsberg. - Erste Schulwerkausgaben,
später zurückgezogen
1937
Uraufführung der Carmina Burana
1939 - 1953 Verheiratet
mit Gertrud Willert
1943
Uraufführung der Catulh Carmina
1947
Urauffährung der Bernauenn
1948
Die erste Schulfunksendung Orif Schulwerk. Musik für Kinder im Bayerischen
Rundfünk
1949
Uraufführung der Antigonae
1950 - 1954 Das Orff
Schulwerk. Musik für Kinder erscheint bei Schott in Mainz
1950 -1960
Leiter der Meisterklasse «Komposition~ an der Hochschule für
Musik in München
1953
Uraufführung des Triotzfo di Afrodite
1954 - 1959 Verheiratet
mit Luise Rinser
1959
Uraufführung des Oedipus der Tyrann
1956
«Pour le mente» für Wissenschaften und Künste
1959
Dr. h. c. der Universität Tübingen
1960
Heirat mit Liselotte Schmitz
1962
Vorträge über das Schulwerk in Japan und Kanada
1963
Vorträge über das Schulwerk in Portugal
1966
Vorträge in Ägypten und im Senegal, letzteres auf Einladung der
Deutschen Afrika-Gesellschaft
1968
Urauftührung des Prometheus
1972
Dr. h. c. der Universität München, Großes Verdienstkreuz
mit Stern und Schulterband der
Bundesrepublik Deutschland
1973
Uraufführung von De temporum fine comoedia. Spiel vom Ende der Zeiten.
Vigilia
Seit 1975
Arbeit an der auf acht Bände veranschlagten Dokumentation "Carl
Orff und sein Werk"
1982
gestorben am 29. März in München